Dubaier und Istanbuler Flughafen hemmen Wachstum in Frankfurt

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Eine Antwort to “Dubaier und Istanbuler Flughafen hemmen Wachstum in Frankfurt”

  1. Eugen Schmidt Says:

    Ein kleines aber wichtiges Wort ist falsch in dem Titel: Es muss nicht heißen „sie hemmen“ sondern „sie verhindern“. Hemmen würde bedeuten dass die geplante Steigerung der Flugbewegungen langsamer verläuft als geplant. Wir haben in Frankfurt aber eine Abnahme, trotz international rasant steigendem Aufkommen.

    Da die FRAPORT an der Planung dieses neuen Flughafens in Istanbul, als potentieller Investor, beteiligt war, müsste Herrn Schulte schon zum Zeitpunkt des Planfeststellungsverfahrens klar gewesen sein, dass sein prognostiziertes Wachstum für Frankfurt bis 2020 ein Märchen aus 1001 Nacht ist und war. So kommt eben eine Lüge zur anderen.

    Bei einer realistischen Darstellung der damals schon voraussehbaren, und der FRAPORT bekannten, Entwicklung der Veränderungen in den Verkehrsströmen, hätte man die Planfeststellung für die NW-Landebahn und das Terminal 3 aber nicht durchbekommen. Soweit ich mich erinnere, steht in der Begründung für beide Vorhaben sinngemäß folgender Satz: „Die zusätzlichen Belastungen für die Anrainer sind nur hinnehmbar wegen dem öffentlichen Interesse des Ausbaus des Flughafens.“

    Im Umkehrschluss heißt das ja wohl: „Wenn die geplante Entwicklung nicht eintritt, oder sich als nicht den Realitäten entsprechend und damit falsch erweist, ist die zusätzliche Belastung der Anrainer nicht hinnehmbar.“ Damit kann ich dann wieder leben, Herr Schulte wahrscheinlich weniger. Was weiß Herr Schulte denn sonst noch so über die absehbaren Veränderungen in den Strömen des Luftverkehrs, wo sie doch überall mitmischen mit Ihren Duty-free Shops und Grundstücksgeschäften? Lufthansa muss sich doch jetzt schon mit den Chinesen vermählen um überhaupt noch einen Stich zu bekommen. Irgendwie schade, dass man sich darüber jetzt schon freuen muss, aber was bleibt uns anderes übrig?

    Gruß Eugen Schmidt

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